| Regen im Sonnenstaat |
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![]() Queensland, der Staat im Nordosten Australiens nennt sich „the sunshine state“ was wörtlich übersetzt heisst: „der Sonnenschein Staat“! Leider stimmte dies für uns aber nur halbwegs. Wir hatten wahrscheinlich hier mehr Regentage als auf unserer ganzen Reise zuvor… wir hatten aber Glück im Unglück und sind den Wassermassen davon gekommen. Ein Highlight seit unserem letzten Bericht war sicher die Kanufahrt im Great Sandy Nationalpark. Wir suchten ja eigentlich nur eine Übernachtungsmöglichkeit für eine Nacht. Was wir aber fanden war ein Ort wo wir uns so richt wohl fühlten und nach den Regentagen wieder viel Sonne tanken konnten. Wir verlängerten also unseren Aufenthalt und schnappten uns ein Kanu. Mit diesem Fortbewegungsmittel hat man einen wunderschönen Blickwinkel auf die Pflanzen und Tiervielfalt im Park. Da war der Besuch der Rum-Destillerie von Bundaberg schon eher ein Flop. Die zwei Tourführerinnen zogen ein richtiges Schauspiel ab, aber auf spezifische Fragen wussten sie dann keine Antwort. Für das Eintrittsgeld hätten wir etwas mehr erwartet und verzichteten darauf, uns ein Souvenir zu kaufen.
Auch im surfen haben wir uns versucht; oder zumindest Simon. Während eines Kurses lernte er die ersten Schritte auf dem Wellenbrett. Sonja hat versucht dies bildlich festzuhalten. Die eine oder andere lustige Szene gab es dabei zu beobachten. Ja - und dann hat es halt eben immer wieder geregnet. Dieses Wetter behagt einem ja häufig nicht wenn man am Reisen ist und schon gar nicht, wenn man mehr oder weniger draussen lebt. Aber wie wir das schon mehrfach festgestellt haben, gibt es auch an solchen Tagen immer wieder einen Aufsteller. In den Glass House Mountains wurden wir auf eine Schweizer Käserei aufmerksam. Wir nutzten die Gelegenheit und änderten kurzfristig unseren Menuplan. So deckten wir uns dort wieder einmal mit den Zutaten für ein Fondue ein. Diesmal aber ein richtiges Schweizer Fondue (Ausser dem Wein, das können die Australier auch gut). Und zu diesem nasskalten Wetter passte es auch wunderbar.Als wir in den darauffolgenden Tagen nach Brisbane gefahren sind, hat der Regen noch einen Zahn zugelegt und es regnete ununterbrochen. In 24 Stunden gab es soviel Regen wie normalerweise in 8 Monaten. Als der Fluss neben unserem Campingplatz zu überlaufen drohte, haben wir unser Feld geräumt und sind wieder Nordwärts gefahren. Eine gute Entscheidung wie sich später herausstellte. Als wir zwei Tage darauf, bei herrlichem Sonnenschein, wieder zurück gefahren sind, war der Campingplatz geschlossen. Sie hatten bis zu 1 Meter Wasser…Brisbane ist eine Millionen Stadt. Es hat immer wieder seinen Reiz in diese grossen Zentren zu gehen und doch sind sie für uns immer wieder ähnlich – grosse Häuser, viel Verkehr, viele Menschen und noch mehr Geschäfte wo es Sachen zu kaufen gibt, die eigentlich niemand braucht! |
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